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Sicherheitseinrichtungen |
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Sicherheit auf der ganzen Linie - ein
Markenzeichen der MVG
Gut ausgebildetes Personal und modernste Technik sorgen dafür, dass Sie sich in U-Bahn, Bus und Tram
sowie
in unseren Bahnhöfen rundum sicher fühlen können.
Die wichtigsten Sicherheitseinrichtungen und deren Wirkungsweise möchten
wir Ihnen hier vorstellen. Natürlich hoffen wir, dass Sie diese niemals
brauchen werden. Dennoch bitten wir Sie, sich damit vertraut zu machen: Im
Ernstfall kann von Ihrem schnellen und richtigen Handeln das Leben oder
die Gesundheit anderer abhängen. |
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Notbremse in U-Bahn und Tram |
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In allen U-Bahnzügen und Trambahnen sind
im Türbereich Notbremsgriffe angebracht.
U-Bahn: Durch das Ziehen des Nothaltgriffes können Sie in einer
Gefahrensituation einen stehenden Zug an der Abfahrt hindern oder einen
fahrenden Zug zum Stillstand bringen. Hinweis: Um zu verhindern,
dass ein fahrender U-Bahnzug im Tunnel zum Stehen kommt, wirkt die
Notbremse nur rund 10 Sekunden nach der Anfahrt des Zuges. Wird nach
dieser Zeit die Notbremse gezogen, fährt der Zug noch bis zur nächsten
Haltestelle weiter, da dort eine effektivere Hilfeleistung (z. B.
Evakuierung der Fahrgäste, Brandbekämpfung etc.) möglich ist, als bei
einem Halt zwischen zwei Bahnhöfen.
Anders bei der Tram: Zieht der Fahrgast hier die Notbremse, wird der
Zug an der Abfahrt gehindert bzw. während der Fahrt immer durch
eine Zwangsbremsung zum Stillstand gebracht. |
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Nothalte in den U-Bahnhöfen |
Auf
den U-Bahnsteigen gibt es für jedes Gleis mindestens zwei Nothaltgriffe.
Der Nothalt wirkt immer nur für das entsprechende Gleis, auf dessen
Seite er angebracht ist. Stürzt z. B. jemand in den Gleisbereich,
muss der Nothaltgriff umgehend gezogen werden. Züge, die sich auf
diesem Gleis dem Bahnsteig nähern, werden angehalten. Bitte informieren
Sie anschließend die U-Bahnbetriebszentrale unverzüglich über Notruf und
teilen den Grund der Nothaltauslösung mit. |
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Sicherheitsnische |
Unter
jeder Bahnsteigkante befindet sich eine Sicherheitsnische, die sich über die gesamte Bahnsteiglänge erstreckt.
Falls Sie in den Gleisbereich gestürzt sind, können Sie sich hier in
Sicherheit bringen. Drücken Sie sich flach entlang der Nischenwand,
bewegen Sie sich nicht und machen Sie durch Hilferufe auf sich
aufmerksam.
Sie dürfen die Sicherheitsnische erst wieder verlassen, wenn zu Hilfe
kommendes Betriebspersonal dazu auffordert.
Falls Sie nicht selbst betroffen sind, sondern Zeuge einer solchen
Situation werden, ziehen Sie unverzüglich den Nothaltgriff und
verständigen Sie das MVG Betriebszentrum (siehe Notrufeinrichtungen in den
U-Bahnhöfen). |
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Nothalt bei Fahrtreppen |
An
allen Fahrtreppen sind Nothaltgriffe oder -tasten angebracht, mit denen
die Treppe in einer Gefahrensituation (z. B. bei einer gestürzten
Person, eingeklemmten Kleidungsstücken etc.) sofort zum Stillstand
gebracht werden kann. Die Treppe stoppt nach einer Nothaltauslösung mit
einem plötzlichen Ruck. Es besteht erhöhte Sturzgefahr - daher bitte bei
der Benutzung von Fahrtreppen generell am Handlauf festhalten. Bitte
informieren Sie anschließend über Notruf die U-Bahnbetriebszentrale über
den Grund der Nothaltauslösung. |
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Notruf im U-Bahnzug |
Im
Wageninneren ist in jedem Türbereich - unterhalb der Notbremse - ein
Notrufknopf installiert, der durch drücken eine direkte Sprechverbindung
zum Fahrer ermöglicht. Je nach Zuglänge stehen also bis zu 18
Notrufsprechstellen zur Verfügung. So kann bereits während der Fahrt ein
Notfall unmittelbar gemeldet werden. Der Fahrer veranlasst dann über
Funk sofort weitere Maßnahmen und bestellt z. B. Polizei, U-Bahnwache,
Feuerwehr oder Notarzt zum nächsten Bahnhof. Sprechen Sie bitte
möglichst ruhig und deutlich. Entfernen Sie sich erst dann vom Notruf,
wenn der Fahrer keine Rückfragen mehr hat. |
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Notrufsprechstellen in den
U-Bahnhöfen |
In
allen U-Bahnhöfen befinden sich auf jedem Bahnsteig mindestens zwei
Notrufsprechstellen - in allen Zwischengeschossen mindestens je eine.
Außerdem sind alle Aufzüge mit Notrufeinrichtungen ausgestattet, die mit
einem Notrufsymbol deutlich gekennzeichnet sind. Die Notrufeinrichtungen
sind videoüberwacht und ermöglichen durch Knopfdruck immer eine direkte
Verbindung mit der U-Bahn-betriebszentrale. Nennen Sie dabei bitte immer
Ihren Namen, Ihren Standort und den Grund Ihres Notrufes. Sprechen Sie
bitte möglichst ruhig und deutlich. Entfernen Sie sich erst dann vom
Notruf, wenn der Mitarbeiter in der U-Bahnbetriebszentrale keine
Rückfragen mehr hat. |
| Notrufeinrichtung
im Lift |
In allen Aufzügen befinden sich Notrufeinrichtungen, die eine direkte
Verbindung mit dem MVG Betriebszentrum herstellen. Nennen Sie dabei bitte immer
Ihren Namen, Ihren Standort und den Grund Ihres Notrufes.
Sprechen Sie bitte möglichst ruhig und deutlich. Warten Sie auch Rückfragen
unserer Mitarbeiter ab. |
| Überwachung
der
Zugtüren |
Bei der
U-Bahn vergewissert
sich unser Fahrpersonal vor dem
Schließen der Türen durch Spiegel und Monitore, dass alle Türen frei
sind. Zudem signalisieren technische Einrichtungen ob alle Türen
ordnungsgemäß geschlossen sind bzw. zeigen eingeklemmte Gegenstände an.
Bitte steigen Sie nicht mehr zu oder aus, wenn durch das Fahrpersonal
der Schließvorgang mit den Worten "Bitte zurückbleiben" eingeleitet
wurde.
Die Automatiktüren bei der Tram werden durch Lichtschranken und
Einklemmschutz gesichert. Bei Hindernissen im Bereich dieser
Sicherungselemente öffnet die betroffene Tür erneut. |
| Feuerlöscher
in U-Bahn, Bus und Tram |
Alle U-Bahnen, Busse und Trambahnen sind mit Feuerlöschern ausgestattet,
die im Brandfall von jedermann benutzt werden können.
Ihre Position ist mit einem
Feuerlöscher-Symbol gekennzeichnet. Eine Anleitung zur Brandbekämpfung
befindet sich auf jedem Löscher. |
| Feuerlöscher
am U-Bahnsteig |
An
jedem Bahnsteig befinden sich vier Feuerlöscher, die im Brandfall von
jedermann benutzt werden können.
Eine Anleitung zur Brandbekämpfung
befindet sich auf jedem Löscher. |
| Fluchtwegebeschilderung
am Bahnsteig und im U-Bahntunnel |
Das gesamte U-Bahnsystem ist mit einheitlichen Hinweisschildern
ausgestattet, die dem Fahrgast im Ernstfall den kürzesten Weg ins
Freie zeigen. Im Tunnel weist die Beschilderung zum nächstgelegenen
Bahnhof oder Notausstieg.
Wichtig: Im Brandfall ist das Benutzen der Aufzüge generell
verboten! Bei einem Stromausfall während eines Feuers könnten Personen
darin gefangen bleiben und ersticken. |
| Defibrillatoren |
 In unseren U-Bahnhöfen gibt es immer mehr automatisierte Defibrillatoren
(AED), mit denen jeder Leben retten kann. Mit Defibrillatoren wird das
lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens unterbrochen, das bei etwa
90 Prozent aller Menschen mit plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand
auftritt. Ursache ist oft ein Herzinfarkt. Nur ein gezielt ausgelöster
Elektroschock kann den gestörten Herzrhythmus wieder in Takt und das
Herz somit zum Schlagen bringen. Wird ein Opfer innerhalb der ersten
Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance
von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa 10
Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten
irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne
Reanimation ist der Patient in der Regel tot. Wenn Passanten, Fahrgäste,
Freunde, Angehörige, Kollegen nicht sofort helfen können, endet das
plötzliche Herzversagen daher meist tödlich!
Ausführliche Infos zu den Defibrillatoren im U-Bahnbereich finden Sie
hier
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