Sie befinden sich hier: Startseite » Wir über uns » MVG Projekte »Busbeschleunigung
Busbeschleunigung
| Einleitung | Vorteile | Maßnahmen |
| Beschleunigte Linien | FAQ - Häufige Fragen | Ausblick |
Busbeschleunigung spart Zeit, Fahrzeuge – und Nerven
Das, was die U-Bahn so attraktiv macht – nämlich kurze Fahrzeiten, hohe Pünktlichkeit und Halt nur an Haltestellen – wird Schritt für Schritt auch auf den Oberflächenverkehr übertragen. Im Zeitraum von 1994 bis 2009 wurden alle 11 Münchner Tramlinien und damit ein Streckennetz von 75 Kilometer Länge beschleunigt. Die Trambeschleunigung hat in mehrfacher Hinsicht echten Mehrwert für die Fahrgäste erzielt: kürzere Fahrzeiten, höhere Pünktlichkeit, komfortablere Haltestellen und ein besseres und effizienteres Angebot durch neue Linien.
Nun soll also das Erfolgsrezept Trambeschleunigung auf den Busbereich übertragen werden. Schließlich sind alleine mit den Bussen der MVG jedes Jahr über 170 Mio. Fahrgäste unterwegs
Wer mal mit den beschleunigten Buslinien 52, 53, 54, 55, 58, 155 und 198 gefahren ist, kennt schon die Vorteile. Auch auf Teilabschnitten der Linien 144, 145 und 152 wurde die Beschleunigung bereits realisiert.
Die Beschleunigung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Sicherung der Attraktivität des Busverkehrs. Sie verkürzt die Fahrzeit, erhöht die Pünktlichkeit und sorgt für ein angenehmeres Fahrgefühl, da viele Abbrems- und Anfahrvorgänge entfallen. Zudem können oftmals - dank der kürzeren Fahrzeiten - auch weniger Busse auf einer Linie eingesetzt werden, was die Finanzierbarkeit des ÖPNV erhöht und sinnvolle Verbesserungen des MVG Angebotes ermöglicht.
Es gibt mehrere Instrumente, um eine Buslinie zu beschleunigen. Die zentrale Rolle dabei spielt die passgenaue Schaltung der Ampeln - und zwar so, dass bei Ankunft des Busses die Grünphase für die entsprechende Fahrtrichtung geschaltet wird. (Genaueres hierzu im Abschnitt über die Grüne Welle für den Bus.)
In die Projekte zur Busbeschleunigung sind viele Institutionen eingebunden. Je nach Betroffenheit sind Stadtrat, Fraktionen in einer interfraktionellen Arbeitsgruppe, Kreisverwaltungsreferat, Baureferat, Planungsreferat, Regierung von Oberbayern und Bezirksausschüsse an Abstimmung, Planung und Umsetzung beteiligt.
Die Busbeschleunigungsprojekte werden durch die Landeshauptstadt München und die Stadtwerke München GmbH finanziert. Teilweise hat der Freistaat Bayern das Vorhaben finanziell gefördert.
Busbeschleunigung an der Candidstraße



