Suche - search

Link zur MVV GmbHMVG-Hotline 01803/442266 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent pro Minute aus Mobilfunknetzen)

   
Zur MVG-Startseite
Zur Übersicht der Baustellen und Umleitungen
Zurück
Kampagne: Fahr fair, statt schwarz.
 

 

 

 

 

 Barrierefrei

 

Für die MVG ist es schon seit langem eine Selbstverständlichkeit, mobilitätsbehinderten Fahrgästen
den Zugang zu ihren Verkehrsmitteln U-Bahn, Bus und Tram so einfach wie möglich zu machen. Niederflurfahrzeuge, Hublifte, Klapprampen, Rolltreppen oder Aufzüge gehören mittlerweile zum Standard. Zudem werden regelmäßig Schulungen mit Behindertengruppen durchgeführt. Das Unternehmen steht über einen Behindertenbeauftragten in permanentem Kontakt mit den Behindertenverbänden. Die MVG gilt heute als eines der behindertenfreundlichsten Verkehrsunternehmen in Deutschland.

 Die Münchner U-Bahn - Top auch für Behinderte
 Der Münchner Bus: Niederflur und Einstiegshilfe sind Standard
 Die Münchner Tram - bald ganz barrierefrei
 Umsteigen und Überwege leicht gemacht
 Zielgruppenspezifische Information und Beratung

Elektronische Fahrplanauskunft für Sehbehinderte - hier klicken

Barrierefrei Innenraum
U-Bahn / S-Bahn
Barrierefrei Gesamttarifgebiet
U-Bahn / S-Bahn
Umgebungspläne

U-Bahn / S-Bahn
 
Bildlink: Durch Klick öffnet sich der Plan Barrierefrei-Innenraum als PDF-Datei Bildlink: Durch Klick öffnet sich der Plan Barrierefrei-Gesamtnetz als PDF-Datei Bildlink: Durch Klick öffnet sich der Schnellbahnnetzplan mit Verlinkung zu den Umgebungsplänen Durch Klick auf die jeweiligen Stationen öffnet sich ein Umgebungsplan, in dem Treppen, Rolltreppen und Lifte eingezeichnet sind. (Quelle: MVV GmbH)
PDF-Datei - 1,4 MB PDF-Datei - 1,2 MB  

   Die Münchner U-Bahn - Top auch für Behinderte

  • Alle 94 U-Bahnhöfen sind mit rollstuhlgerechten Zugangsmöglichkeiten ausgestattet.
     
  • Standard in Münchens U-Bahnhöfen: ein 20 cm breiter Tastrillen-Streifen, der den nötigen Sicherheitsabstand zur Bahnsteigkante auch für sehbehinderte Fahrgäste markiert und dem mindestens 70 cm breiten Sicherheitsstreifen vorgelagert ist. Die Landeshauptstadt München und die SWM/MVG wurden für die Tastrillen 1996 mit dem Integrationspreis des Bayerischen Blindenbundes ausgezeichnet.
     
  • Die Bahnhofsarchitektur: ausreichende Bewegungsflächen, Vermeidung von Einbauten, Nischen und Kanten, vor allem im Bahnsteigbereich, gute Ausleuchtung
     
  • Damit sich Blinde an den Bahnsteigen orientieren können, werden über Außenlautsprecher jeweils Linie und Fahrziel des eingefahrenen Zuges angesagt.
     
  • Münchens neue U-Bahn, der sechsteilige Gliederzug vom Typ C1.9, wurde schon am Reißbrett auf die Belange von Mobilitätsbehinderten abgestimmt. Die Ergebnisse: Noch breitere Türen, angeschrägte Türschwellen, deutlich mehr Stellfläche für Rollstühle und Kinderwagen (u. a. durch hochklappbare Sitze). Alle Rollstuhlstellplätze sind von der Tür aus ohne Trennwand schnell zu erreichen. Damit Rollstühle oder Kinderwagen noch besser rangiert werden können, wurde je Einstiegsbereich nur noch ein Haltepfosten mittig angeordnet. Dafür wurden im Einstiegsbereich seitliche Haltestangen angebracht, die gebrechlichen oder gehbehinderten Fahrgästen einen sicheren Halt beim Ein- und Aussteigen verschaffen. Zwischen den vorderen Rollstuhlplätzen und dem Fahrer besteht Sichtkontakt, ergänzt durch eine separate, tiefergesetzte Sprechstelle. Automatische Haltestellenanzeigen und -ansagen mit Angabe der Ausstiegsseite sowie optische und akustische Türschließwarnung dienen den Hör- bzw. Sehbehinderten zur Orientierung. Für letztere wurde auch bei der Auswahl von Farben für Schriften, Zeichen, Sicherheitseinrichtungen etc. auf gute Kontrastfähigkeit geachtet.

   Der Münchner Bus: Niederflur und Einstiegshilfe sind Standard

  • Niederflurbusse - heute Standard bei Neubeschaffungen in Deutschland und zunehmend auch im Ausland - wurden maßgeblich auf Betreiben der SWM/MVG entwickelt und in München auch erstmals eingesetzt.
     
  • Dieser Vorsprung macht sich bemerkbar: Seit Mitte 2003 verkehren auf den Linien der MVG im Regelfall ausschließlich Niederflurbusse (rund 250 Linienbusse) mit Einstiegshilfe (Hublift* oder Klapprampe). Auch von ihren privaten Auftragsunternehmen verlangt die MVG die Beschaffung von Niederflurbussen. 
     
  • An Haltestellen wird besonders auf ausreichende Durchfahrtsbreiten für Rollstuhlfahrer und auf gute Anfahrbarkeit für den Bus (Voraussetzung für einwandfreie Bedienbarkeit des Liftes bzw. der Rampe) geachtet. Neue Haltestellen werden mit optimierter Einstiegshöhe und Blindenleitstreifen ausgestattet.
     
  • Symbole oder Buchstaben in den Aushangfahrplänen kennzeichnen die entsprechenden Fahrzeuge.
* Bitte beachten Sie dabei die maximale Traglast des Hubliftes von 300 kg

 

   Die Münchner Tram - bald ganz barrierefrei

  • In München verkehren im Regelbetrieb fast ausnahmslos modernste Niederflurtrambahnen mit optischer und akustischer Haltestellen- und Linienanzeige im Innenraum. Alle Züge sind an der ersten Türe mit einem elektrischen Hublift für Rollstühle und mit entsprechenden Stellplätzen im Fahrgastraum ausgestattet.
     
  • Symbole oder Buchstaben in den Aushangfahrplänen kennzeichnen die entsprechenden Fahrzeuge.
     
  • Über 90% der Tram-Haltestellen sind behindertengerecht (u. a. rollstuhlgerecht durch breite Haltestelleninseln und abgesenkte Bordsteine im Zu- und Abfahrtsbereich). Weitere Haltestellen werden im Rahmen von Baumaßnahmen (Beschleunigungsprojekt) demnächst folgen.
* Bitte beachten Sie dabei die maximale Traglast des Hubliftes von 300 kg

Umsteigen und Überwege leicht gemacht

  • Auch auf barrierefreie Umsteigebeziehungen zwischen den Verkehrsmitteln legt die MVG großen Wert. Rampen und Aufzüge an 74 U-/ S-Bahnhöfen in München dienen insbesondere diesem Zweck. Und an 170 Haltestellen und Bahnhöfen in München sind Lichtzeichenanlagen mit Zusatzeinrichtung für Behinderte in Betrieb. Bei 78% der U-Bahnhöfe machen Ein-/Ausgänge auf beiden Straßenseiten eine Straßenüberquerung entbehrlich und erleichtern damit behinderten Bürger einen sicheren Weg zur U-Bahn.

Zielgruppenspezifische Information und Beratung

  • Viele Maßnahmen für Behinderte können nur dann wirklich ihren Zweck erfüllen, wenn auch die Information darüber auf sie abgestellt ist. Das erfordert ein - für verschiedene Behindertengruppen unter-schiedliches - Kommunikationskonzept. Deshalb ist in München z. B. vorgesehen:
    In den Aushangplänen, Fahrplanbüchern und in der Elektronischen Fahrplanauskunft ist auf einen Blick erkennbar, welche Fahrten mit behindertengerechten Fahrzeugen erfolgen.
     
  • Im Rahmen des Mobinet-Projektes, an dem auch die MVG maßgeblich mitgewirkt hat, wurden in die neue elektronische Fahrplanauskunft EFA9 erweiterte Funktionen aufgenommen. Bei der EFA9 können Mobilitätseingeschränkte angeben, ob sie an Haltestellen auf Aufzüge oder Rolltreppen angewiesen sind oder ob sie Niederflurfahrzeuge benutzen möchten. Zusätzlich kann auch die Gehgeschwindigkeit in drei Stufen (langsam, normal, schnell) eingestellt werden.
     
  • Spezielle Liniennetzpläne für Behinderte zeigen an, welche Bahnhöfe und Toilettenanlagen behindertengerecht gestaltet sind, welche Ausstattung (z. B. Lift) vorhanden ist und welche Höhendifferenz im jeweiligen Bahnhof zwischen Bahnsteig und Fahrzeugboden besteht.

Behinderten WC-Schlüssel
Den sog. EURO-Schlüssel zum Öffnen der Behindertentoiletten erhalten berechtigte Personen z. B. bei der Stadtinformation im Rathaus oder über www.cbf-da.de

  • In allen Fahrzeugen der MVG sind je nach Fahrzeugtyp und Modell bis zu 25 Prozent der Sitzplätze - in der Regel in unmittelbarer Nähe zum Ein- und Ausstieg - mit Piktogrammen für Behinderte oder mobilitätseingeschränkte Personen gekennzeichnet. 
     
  • Faltblätter geben Auskunft über behindertenspezifische Angebote und richtigen Umgang mit den Einrichtungen. Auf Wunsch bietet die MVG spezielle Informationsveranstaltungen für verschiedene Behindertengruppen an. So kann z. B. das Ein- und Ausfahren mit dem Rollstuhl über Lift oder Rampe in die Fahrzeuge auf Wunsch auch in den Betriebshöfen - ohne Zeitstress oder ungeduldige Mitreisende - geübt werden.
    Der Umgang mit Behinderten, mit der für diese bereitgehaltenen Technik, vor allem aber Verständnis für deren Belange ist fester Bestandteil der Ausbildung des Fahrdienst- und Servicepersonals.
     
  • Auch der Internetauftritt der MVG ist behindertengerecht gestaltet, so dass es insbesondere Blinden und in der Sehkraft beeinträchtigten Personen unter Zuhilfenahme spezieller Programme (sog. screenreader) ermöglicht wird, sich Bedienung und Inhalte akustisch vortragen zu lassen. 
     
  • Beteiligung und Dialog
    Die MVG steht mit zahlreichen Verbänden (z. B. Gehörlosenverband, Blindenbund, VDK) in kontinuierlichem Kontakt. Sie stimmt ihre Planungen, z. B. auch den Einsatz der behindertengerechten Fahrzeuge, mit dem "Facharbeitskreis Mobilität" ab, der mit allen mobilitätsrelevanten Behindertengruppen in Verbindung steht. Und sie wirkt mit im städtischen Beraterkreis "behindertengerechtes Planen und Bauen".
     
  • Seit 1999 beschäftigt die MVG zudem einen eigenen Behindertenbeauftragten als ständigen Ansprechpartner für die Behinderten und als innerbetrieblichen Koordinator für die Belange der Behinderten.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt mit U-Bahn, Bus und Tram - Ihre MVG.

Home ] Zurück ]

[Impressum]  © 2002 - 2010 Münchner Verkehrsgesellschaft mbH, ein Unternehmen der Stadtwerke München GmbH